Temporäre Lieblingspflanze – der Giersch

Aegopodium podagraria – der Giersch – diese vielen Gartenbesitzern so lästige Pflanze, die es wagt, sich in nährstoffreichen, halbschattigen Ecken des Garten ungefragt breit zu machen. Dabei zeigt er an, dass sich unter ihm ein fruchtbarer Boden befindet. Der Giersch ist jetzt im Juni meine temporäre Lieblingspflanze. Von seine angestammten Platz zwischen Weg und Zaun… Weiterlesen Temporäre Lieblingspflanze – der Giersch

Entwicklungs- und Unterhaltungspflege im naturnahen Garten

Entwicklungspflege Neu gestaltete Gärten oder einzelne neue Pflanzflächen sollen sich in den ersten 2-3 Jahren entwickeln können und brauchen in dieser Zeit eine fachgerechte Entwicklungspflege. Besonders wichtig ist das im ersten Jahr nach Ansaat oder Pflanzung, denn in dieser Zeit müssen sich die noch zarten Pflänzchen erstmal an ihrem neuen Platz etablieren können. Wuchsstarke Konkurrenz… Weiterlesen Entwicklungs- und Unterhaltungspflege im naturnahen Garten

Brennnessel für alle – multifunktionaler geht es kaum

Als Natur-Permakulturgärtnerin schätze ich die Brennnessel im Garten sehr. Denn sie ist nicht nur Raupenfutterpflanze für über 30 Schmetterlingsarten – Tagpfauenauge, C-Falter, Kleiner Fuchs, Admiral und Landkärtchen sind in ihrer Entwicklung auf die Brennnessel angewiesen – sondern auch ein äußerst schmackhaftes und gesundes Wildgemüse und Grundlage für wertvollen Dünger für meine Tomaten, Zucchini und Gurken.… Weiterlesen Brennnessel für alle – multifunktionaler geht es kaum

Ohje, die Winde – mit Ausdauer zum Winden-freien Beet

Die weiß blühende Gewöhnliche Zaunwinde (Calystegia sepium) ist im Wildpflanzenbeet kein gern gesehenes Gewächs. Bei der Neuanlage von Pflanzflächen heißt es deshalb unbedingt aufpassen, dass das verwendete Substrat frei von ihren weißlichen, fleischigen Rhizomen ist, die sich 70 cm oder weiter im Boden kriechend ausbreiten. Werden die Rhizome, z.B. bei der Bodenbearbeitung geteilt, fördert das… Weiterlesen Ohje, die Winde – mit Ausdauer zum Winden-freien Beet

Naturnah gärtnern – Lebensräume schaffen

Was einen naturnahen Garten ausmacht sind Struktur-, Standort- und Artenvielfalt. Und die besondere Art zu gärtnern. Lebensräume schaffen Beim Gärtnern entscheiden wir jeden Tag selbst, ob wir in unserem Garten sterile Monotonie erhalten, oder lebendige Vielfalt entwickeln wollen. Naturnah Gärtnern heißt, mit jedem Tun Lebensräume für Mensch, Tier und Pflanze schaffen. Beziehung zur Natur und… Weiterlesen Naturnah gärtnern – Lebensräume schaffen

Was heißt denn hier „Unkraut“?

Als NaturgärtnerIn lernen wir, den Garten zu lesen und zu verstehen und das übermäßige Aufkommen von einzelnen Arten, ob Tier oder Pflanze, auch als mögliches Zeichen für ein Ungleichgewicht zu deuten. Dafür müssen wir uns mit den Eigenschaften des jeweiligen „Besuchers“ und seiner Rolle im Wirkgefüge des Gartens beschäftigen. Eine Pflanze die immer wieder von… Weiterlesen Was heißt denn hier „Unkraut“?

Gärtnern ohne Gift

Naturnahes Gärtnern kommt gänzlich ohne chemische Pflanzenschutzmittel aus. Alles was der Garten braucht, ist Vielfalt. Beispiel Schneckenkorn: es vernichtet alle Schnecken – in unseren Gärten lebt ca. ein Dutzend der gut 200 in Deutschland verbreiteten Landschneckenarten. Auch diejenigen, die für die Fraßschäden gar nicht verantwortlich sind, oder zur Eindämmung der eigentlich „lästigen“ Spanischen Wegschnecke beitragen, wie… Weiterlesen Gärtnern ohne Gift